Archiv für Rückblick

Mit tollem Medemblick

Erfolgreiche Hambergen-Tour – Neues Ziel ist Otterndorf

Kreis Cuxhaven/Hambergen (stn/dbl). Welcher ehemalige Bundeskanzler hat in der Barockirche zu Hambergen geheiratet? Und warum heißt der Bahnhof von Hambergen „Oldenbüttel“?Diese und viele weitere Fragen können die Teilnehmer der jüngsten Tour „Raus aufs Land“ nun beantworten. Denn gleich bei der Ankunft mit dem Bus von „Primo Reisen Ehlers“ (Bokel) stieg Reiseleiterin Sigrid Grimsehl zu und berichtete von Land und Leuten.

Hambergen besteht aus den fünf Gemeinden Axstedt, Hambergen, Holste, Lübberstedt und Vollersode. Das erste Ziel der Tour war die „Durchfahrts-Holländer Mühle“ in Lübberstedt, die seit kurzem der Gemeinde gehört und von einem sehr rührigen Mühlenverein betreut wird. Dann steuerte der Bus die Heidelbeerplantage von Jürgen von Oehsen an. Dieser berichtete über die Entwicklung des 25-Hektar-Betriebs. „Schnitzel satt“ erwartete die Gäste dann in „Hermanns lütke Schüre“, einem privaten Hofcafé in Hambergen-Ströhe. Dazu wurde ein leckerer Salat gereicht, und es gab Brat- und Salzkartoffeln. Einmütiges Urteil der Besucher: „Ganz vorzüglich“.

Den Rest des Beitrags lesen »

Schreibe einen Kommentar

Lilienhof und Klosterkirche

Neue Saison für „Raus aufs Land“ – Kartenverkauf bei Kreissparkasse

Kreis Cuxhaven (dbl). Die Elbe-Weser-Region ist unendlich vielfältig und bietet reihenweise attraktive Ausflugsziele. Mit den Leserreisen „Raus aufs Land“ zeigt das SONNTAGSJOURNAL auch 2007 mit Partnern, was die Region alles zu bieten hat. Nach der Auftaktfahrt im Bus der Firma Primo Reisen, die die Teilnehmer nach Hemmoor und in die Wingst führte, geht es am Sonntag, 20. Mai, nach Lilienthal.Neben der weit über die Grenzen des Landkreises Cuxhaven hinaus bekannten Kamelienzucht von Peter Fischer gehörte auch das Zementmuseum in Hemmoor zu den Stationen. Zum Gulaschessen kehrte die Reisegruppe in der Festhalle Osten ein.

Bei der nächsten Tour am 20. Mai können sich die Teilnehmer ebenfalls auf ein umfangreiches attraktives Besichtigungsprogramm freuen. Erste Station der Reise wird die Klosterkirche in Lilienthal sein. Anschließend folgt eine Bauernhofbesichtigung. Nach „Schnitzel Wiener Art mit Pommes und Salatteller“ in einem Restaurant geht es zum Handwerkermuseum in Worphausen, wo es Kaffee und Kuchen beim Lilienhof gibt. Unterwegs berichtet eine Gästeführerin von Land und Leuten.

Der Reisepreis beträgt 33,50 Euro (inklusive Besichtigungen, Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen). Neuer Partner für den Kartenvorverkauf ist die Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln (KSK). Dieser läuft vom 14. bis zum 19. Mai, und zwar in den KSK-Geschäftsstellen in Langen (Leher Landstraße 27 und 68), in der Hauptstelle in der Friedrich-Ebert-Straße in Bremerhaven sowie in der Geschäftsstelle Schiffdorf (Bohlenstraße 7).

Schreibe einen Kommentar

Schauriges vom „Aalkönig“

Raus aufs Land: Tradition und Moderne im Wursterland

Land Wursten (stn). Die SJ-Leserreisen „Raus aufs Land“-Touren erfreuen sich großer Beliebtheit. Mit ausverkauftem Bus ging es beim letzten Mal in die nähere Umgebung – ins Wursterland.

Der mit 57 Personen vollbesetzte Bus von „Primo Reisen Ehlers“ (Bokel) mit Fahrer Christian am Lenker steuerte zunächst Weddewarden an.

Beim „Schloss Morgenstern“ wurde der Deich erklommen. Viele der Mitreisenden waren überrascht, dass es dort keinen „Weserblick“ mehr gibt sondern jetzt einen „Hafenblick“ auf die Baustelle für den Containerterminal CT 4.

Probleme in schmaler Gasse
Bei der Weiterfahrt erwies sich der sehr große Bus als zu lang für die schmalen Gassen von Weddewarden. Gästeführer Peter Oster drückte ein Verkehrsschild zur Seite, damit der Bus unbeschadet weiterfahren konnte. Oster begleitete die Tour bis zum Schluss mit vielen kleinen „Döntjes“ und Geschichten aus Vergangenheit und Gegenwart. Seine Informationen fanden viel Anklang bei den Mitreisenden.

Der Ochsenturm in Imsum war das nächste Ziel der Fahrt. Dann ging es nach Wremen zum Wremer Kutterhafen, wo der Leuchtturm „Kleiner Preuße“ wieder seinen Platz eingenommen hat. Weitere Station war Misselwarden, das „Alte Pastorenhaus“, gefolgt von Dorum-Neufeld mit seinen vielen Freizeiteinrichtungen. Auch beim „Schwarzen Wehl“ wurde gestoppt, und Peter Oster erzählte die schaurige Geschichte vom „Aalkönig“.

Christa Metzler aus Bremerhaven, die mit ihrem Handarbeitsklub zum ersten Mal die „Raus aufs Land“- Fahrt mitmachte, war sehr angetan von der Reiseleitung und überhaupt von der Tour.

Zur Mittagszeit steuerte der Bus das Restaurant „Eymers“ in Spieka-Neufeld an, wo es ein Fleisch- und ein Fischgericht zur Auswahl gab. Einhellige Meinung: „Ganz hervorragend.“

2007_aalkoenig.jpgSchon ging die Tour weiter nach Cappel. In der dortigen „St. Peter und Paul“ Kirche bestaunten die Teilnehmer die berühmte „Arp Schnitger“-Orgel. Nach einer kurzen historischen Einführung spielte Siegrid Jentzsch auf dem Instrument und demonstrierte dabei die außerordentliche Klangfülle.

Nach so viel neuen Eindrücken und Informationen musste auch mal wieder für das leibliche Wohl gesorgt werden. Dies geschah dann gleich nebenan in „Schlichtings Gasthaus“ bei einem leckeren Kuchenbüfett.

Nach dem obligatorischen Glas Sekt von Busfahrer Christian ging es auf die Heimfahrt, wobei noch ein Zwischenstopp in Midlum eingelegt wurde. Die Flügel der dortigen, 150 Jahre alten Windmühle drehten sich majestätisch im Wind.

Schreibe einen Kommentar

Lilienhof und Teufelsmoor – „Raus aufs Land“-Reisende erleben eine beeindruckende Bustour

Von Hermann Stehn

Kreis Cuxhaven Lilienthal. „Es war ein gelungener Tag.“ Mit diesen Worten fasste Inge Felski die Eindrücke und Erlebnisse zusammen, die sie und ihre Mitreisenden bei der SJ-Leserreise „Raus aufs Land“ nach Lilienthal gewonnen haben.

2007_lilienhof_und_teufelsmoor.jpgEs passte alles zusammen: angenehme Temperaturen, viel Sonne und nette Mitreisende. In Lilienthal angekommen, stieg Gästeführerin Ursula Thölen zu. In ihrer farbenprächtigen Tracht beeindruckte sie durch detailreiche Informationen, gespickt mit Anekdoten und Geschichten aus Lilienthal und Umgebung.

Nach einer kleinen Rundfahrt durch den Ort im Bus der Firma Primo Reisen Ehlers (Bokel) wurde der Meyerdierksche Hof angesteuert. Helga Meyerdiercks begrüßte die Gäste. Schließlich folgte eine Führung über das Betriebsgelände – natürlich konnten die Reisenden auch einen Blick auf die 450 Mastschweine werfen, die sich in ihren ausgedehnten Stallungen sichtlich „sauwohl“ fühlten. Dann führte die Landfrau die Besucher durch Küche, Lager und Produktionsräume, wo vieles „aus eigener Herstellung“ produziert wird.

Dann ging es in den „Hofladen“, einen 135 Quadratmeter großen Verkaufsraum, der seinesgleichen in Norddeutschland sucht. Im Jahr werden beispielsweise 3000 Gläser selbstgemachter Marmelade verkauft.

Bei der Weiterfahrt berichtete Ursula Thölen, dass Lilienthal, das heute 18000 Einwohner zählt, im Mittelalter die größte Sternwarte des Kontinents besaß.

Zum Mittagessen kehrte die Gruppe um Busfahrer Ole im „Borgfelder Landhaus“ ein, das für seinen „Tanztee“ berühmt ist. Gestärkt durch das leckere Mahl, machten sich die Teilnehmer auf zu einem Abstecher nach Bremen-Borgfeld. Und anschließend stand die spätromanische Kirche in St. Jürgen auf dem Programm. Sie liegt, wie auch viele Bauernhöfe, auf einer Wurt am Rande des Teufelsmoors. Dann durchquerte der Bus Worpswede mit den Stationen „Klein Helgoland“, „Weyerberg“ und „Erdholländer“, und schließlich ging es zum Heimatmuseeum „Lilienhof“ in Worphausen.

In der Anlage, bestehend aus fünf Gebäuden, wird altes Handwerk gezeigt. Eine Überraschung, die die Teilnehmer hier nicht unbedigt erwartet hätten, war die ehemalige Telefonvermittlungsstelle Bremen, die dort funktionsfähig aufgebaut ist als Dokumentation des Fernmeldehandwerks. Den Abschluss der Tour bildete die Kaffeetafel mit frisch im museumseigenen Backhaus gebackenen Butterkuchen.

Schreibe einen Kommentar